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MITTELFRANKEN / ANSBACH / ENGELTHAL
Die Bezirkstagsfraktion der FREIEN WÄHLER in Mittelfranken mit den Bezirksräten Armin Kroder, Walter Schnell, Hans Henninger und Marco Meier besuchte im Rahmen einer Fraktionssitzung die Frankenalb-Klinik in Engelthal. Bei einem Gesprächs- und Informationsaustausch informierten Chefarzt Prof. Dr. med. Thomas Kraus und der Kaufmännische Leiter Bastian Pfrogner über die Arbeit der Klinik sowie über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen.
Die landschaftlich reizvoll gelegene Frankenalb-Klinik bietet Patientinnen und Patienten eine umfassende psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung. Zu den vier Hauptbereichen zählen Psychiatrie, Psychosomatik, Suchtmedizin und Gerontopsychiatrie. Neben der stationären Behandlung gehören eine psychiatrische Tagesklinik, eine Institutsambulanz sowie eine Privatstation mit den Schwerpunkten Depressionen, Burn-out und Lebenskrisen zum Angebot.
Umfassende Versorgung und steigender Behandlungsbedarf
Prof. Dr. Kraus und Bastian Pfrogner berichteten den Bezirksräten ausführlich über die aktuelle Situation der Frankenalb-Klinik. Mehrere hundert Mitarbeitende kümmern sich in den unterschiedlichen medizinischen, pflegerischen, therapeutischen und organisatorischen Bereichen um die Patientinnen und Patienten. Dabei wurde deutlich, dass der Bedarf an psychiatrischen und psychosomatischen Behandlungsangeboten in der Bevölkerung kontinuierlich wächst.
„Die Frankenalb-Klinik ist ein unverzichtbarer Bestandteil der psychiatrischen Versorgung in Mittelfranken. Was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier jeden Tag für psychisch erkrankte Menschen leisten, verdient unseren größten Respekt und unsere ausdrückliche Anerkennung“, erklärte Fraktionsvorsitzender Armin Kroder. „Die zunehmende Nachfrage zeigt gleichzeitig, wie wichtig es ist, die psychiatrischen Versorgungsstrukturen dauerhaft zu sichern und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.“
Vielfältige Angebote unterstützen die Genesung
Neben der medizinischen und therapeutischen Behandlung bietet die Frankenalb-Klinik ihren Patientinnen und Patienten unterschiedliche Möglichkeiten zur aktiven Freizeitgestaltung. Dazu gehören sportliche und kulturelle Angebote, kreative Beschäftigungsmöglichkeiten sowie eine Bibliothek. Diese Angebote leisten einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung, Aktivierung und schrittweisen Rückkehr in einen selbstbestimmten Alltag. Gleichzeitig berichtete die Klinikleitung, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen trotz derzeit noch positiver Ergebnisse zunehmend schwieriger werden.
„Eine erfolgreiche Behandlung psychischer Erkrankungen besteht nicht nur aus medizinischer Versorgung. Auch Bewegung, Kreativität, Begegnung und eine sinnvolle Tagesstruktur können den Genesungsprozess entscheidend unterstützen“, betonte Bezirksrat Marco Meier. „Unser Dank gilt allen Beschäftigten, die sich mit großem Engagement und viel Einfühlungsvermögen für die Patientinnen und Patienten einsetzen.“
Psychiatrische Angebote gewinnen weiter an Bedeutung
Bezirksrat Hans Henninger hob die wachsende gesellschaftliche Bedeutung psychiatrischer Einrichtungen hervor: „Psychische Erkrankungen betreffen inzwischen sehr viele Menschen – unabhängig von Alter, Beruf oder sozialem Hintergrund. Kliniken wie die Frankenalb-Klinik werden deshalb künftig noch wichtiger werden.“
Einen besonderen Handlungsbedarf sieht Fraktionsvorsitzender Walter Schnell auch bei der Versorgung junger Menschen: „Wünschenswert wäre, dass vergleichbare Angebote noch stärker für Kinder und Jugendliche geschaffen beziehungsweise ausgebaut werden. Gerade in diesem Bereich besteht weiterhin ein erheblicher Nachholbedarf. Frühzeitige Unterstützung kann verhindern, dass sich psychische Belastungen verfestigen und junge Menschen langfristig beeinträchtigen.“
Einblicke in den Klinikalltag
Zum Abschluss des Besuchs führten Prof. Dr. Kraus und Bastian Pfrogner die Bezirksräte durch verschiedene Stationen und Bereiche der Frankenalb-Klinik. Dabei erhielten die Fraktionsmitglieder einen unmittelbaren Einblick in den Klinikalltag und die räumlichen Gegebenheiten.
Die Bezirksräte bedankten sich bei der Klinikleitung für den offenen und informativen Austausch. Die gewonnenen Eindrücke und angesprochenen Herausforderungen werden in die weitere politische Arbeit der Bezirkstagsfraktion einfließen. Für die FREIEN WÄHLER steht fest, dass eine verlässliche, wohnortnahe und menschlich zugewandte psychiatrische Versorgung auch künftig zu den zentralen Aufgaben des Bezirks Mittelfranken gehören muss.
(Quelle FW Bezirkstagsfraktion)