Unsere freiheitliche Demokratie lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Sie bringen ihre Anliegen in die politische Diskussion ein. Aus dieser Bewegung sind die Freien Wähler entstanden.

Für uns Freie Wähler im Landkreis Roth steht das pragmatische Handeln zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger an erster Stelle. Bei uns zählen ausschließlich Sachargumente und der gesunde Menschenverstand. Wir verstehen uns als unabhängige, sachorientierte Kommunalpolitiker, die sich nicht in parteipolitisches Gezänk verstricken lassen, sondern die realen Bedürfnisse unserer Region in den Mittelpunkt stellen. Parteiideologie oder Parteitaktik lehnen wir ab. Wir sind die Kraft des Ausgleichs, denn Polarisierung verhindert konstruktive und zukunftsorientierte Zusammenarbeit im Kreistag. Wir stehen für eine gute politische Kultur im Landkreis. Mit unserer Arbeit wollen wir unsere Demokratie stärken und die Bürgerschaft in den Meinungsbildungsprozess einbinden.

Unser Engagement gilt konkreten Lösungen für die Herausforderungen vor Ort – sei es in den Bereichen Infrastruktur, Bildung, soziale Angebote oder Umweltschutz. Dabei handeln wir stets transparent, verantwortungsbewusst und bürgernah. Wir möchten die Menschen vor Ort direkt einbeziehen und Entscheidungen treffen, die ihr tägliches Leben spürbar verbessern. Mit diesem Hintergrund sind wir die kommunalpolitischen Profis.

Wir stehen für eine Politik, die verbindet, statt zu spalten, und die auf Zusammenarbeit, Vernunft und Weitsicht baut. Unser Ziel ist es, den Landkreis Roth lebenswert, zukunftsfähig und stark für alle Generationen zu gestalten.
 

Bildung ist Zukunft! - Der Landkreis ist Sachaufwandsträger vieler Schulen: Realschulen, Gymnasien, Förderschulen, Berufs- und Fachschulen.  Mit einer guten Bildung für unsere Kinder und Jugendlichen sichern wir nicht nur die Zukunft unserer Gesellschaft und stärken die Wirtschaft – wir investieren vor allem in die jungen Menschen vor Ort. Daher haben wir maßgeblich in den letzten Jahrzehnten den Bau, die Sanierung und die Einrichtung unserer Landkreisschulen gefördert und werden dies auch künftig tun. 
Besonders wichtig ist auch die Berufsschule in Roth mit ihren vielfältigen Fachbereichen sowie die Technikerschule. Sie leisten einen wertvollen Beitrag zur praxisnahen Ausbildung und schaffen die Fachkräfte, die unsere regionale Wirtschaft dringend braucht.
Die Freien Wähler setzen sich dafür ein, dass jedes Kind und jeder Jugendliche – unabhängig vom Bildungsweg – bestmöglich gefördert wird. Ob Schule für Kinder mit Lerneinschränkungen, unsere Schule am Stadtpark, Realschule, Gymnasium oder Berufsschule: Jeder junge Mensch ist es wert, optimale Chancen für seine Zukunft zu erhalten. Jeder Euro, der in die Bildung unserer Kinder investiert wird, ist eine wertvolle Investition in die Zukunft.

Mit unserer Kreisklinik sind wir hervorragend aufgestellt. Engagierte Ärztinnen und Ärzte, ein motiviertes Pflegeteam sowie viele weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten unser Krankenhaus auf höchstem Standard. Dennoch dürfen wir uns darauf nicht ausruhen, sondern müssen den nächsten Schritt in der technischen Unterstützung unseres Hauses gehen. Moderne Robotik kann Patientinnen und Patienten helfen, schneller wieder fit zu werden. Große Häuser haben hier bereits viel vorangetrieben, und wir setzen uns dafür ein, dass auch unsere Kreisklinik so schnell wie möglich von diesen technischen Helfern profitiert. Denn wer krank ist, braucht Hilfe – und wir sorgen dafür.
Gleichzeitig stehen wir vor einer wachsenden Herausforderung in der ärztlichen Versorgung. Immer mehr Hausärzte gehen in den Ruhestand und hinterlassen eine Versorgungslücke. Der Landkreis kann und muss hier moderierend unterstützen. Wir brauchen eine wohnortnahe haus- und fachärztliche Versorgung. Medizinische Versorgungszentren sind ein möglicher Weg, die Grundversorgung sicherzustellen und wir Freien Wähler werden uns dafür einsetzen, dass solche Lösungen auch in unserem Landkreis umgesetzt werden.
Die Geburtshilfe an unserer Kreisklinik ist leider nicht mehr gesichert, was wir sehr bedauern. Umso wichtiger ist es nun, Schwangere, Wöchnerinnen und Familien bestmöglich zu betreuen. Hier leisten Hebammen einen unverzichtbaren Beitrag, und wir wollen dafür sorgen, dass sie die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Wir wollen, dass intensive Anstrengungen unternommen werden, damit die Geburtshilfe in der Kreisklinik Roth neu starten kann.

Unsere Kreisklinik hat sich in den letzten Jahren insgesamt gut entwickelt. Wir stehen hinter dem stufenweisen Ausbau unserer Kreisklinik, auch wenn dafür hohe Investitionen erforderlich sind. Die jüngst erfolgte Einrichtung einer geriatrischen Reha ist für Patienten und deren Angehörige eine wertvolle Ergänzung, der Bau einer Hospizeinrichtung in unserer Region erhält unsere volle Unterstützung. 
Auch der Pflegenotstand verschärft sich zunehmend. Immer weniger Pflegekräfte sollen immer mehr Pflegebedürftige versorgen. Dem wollen wir entgegenwirken, indem wir Fachkräfte aus dem Ausland gewinnen und zugleich eine Ausbildungsoffensive für Menschen aus unserer Region und anderen Gebieten starten. Der Landkreis muss hier als Vernetzer und Moderator auftreten, bevor das Problem noch größer wird. Wir Freien Wähler sind dabei pragmatisch und lösungskreativ: Mit wenig Geld, guten Ideen und starken Kontakten schaffen wir es, die Probleme Schritt für Schritt kleiner zu machen.

Die Tagesklinik für Psychiatrie in Roth ist für die ambulante Versorgung der Menschen eine große Hilfe. Wir brauchen dringend dazu noch eine Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Gerade bei Kindern und Jugendlichen sehen wir einen dramatischen Anstieg und dringenden 
Bedarf.

Die Landkreisverwaltung muss sich als Serviceeinrichtung für unsere Bürgerinnen und Bürger verstehen. Wir brauchen eine transparente, schnelle und sparsame Landkreisverwaltung Dazu gehört auch der Abbau unnötiger Bürokratie. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung leisten einen hervorragenden Job. Wir wollen ihnen den Rücken stärken und gleichzeitig Eigeninitiative fördern – immer im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger. Wenn Fehler passieren, muss die Politik hinter den Beschäftigten stehen und Rückhalt geben. Denn nur so entsteht eine moderne Verwaltung, die mutig neue Wege geht.
Dazu gehört für uns auch eine ziel- und erfolgsorientierte Ausbildung sowie eine neue Fehlerkultur: Wer kreative Lösungen sucht, braucht Unterstützung – und die bekommen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von uns Freien Wählern.
Ein zentrales Anliegen ist die Digitalisierung. Wir wollen eine Verwaltung, die einfach funktioniert: schnell, digital, papierlos. Keine ausgedruckten Antragsformulare mehr, sondern zeitgemäße Online-Services, die den Alltag der Menschen erleichtern. Lange Wartezeiten bei Bauanträgen müssen der Vergangenheit angehören.
Unsere Vision ist klar: eine bürgernahe, moderne und digitale Verwaltung der Zukunft. Dafür stehen wir Freien Wähler.

Wir Freien Wähler setzen uns für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung in unserem Landkreis ein. Dazu gehört die sinnvolle Erweiterung von Gewerbeflächen, um Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen. Das reduziert Fahrtzeiten, stärkt die regionale Wirtschaft und erhöht zugleich die Steuerkraft.
Um Fachkräfte und Bevölkerung zu halten oder neu zu gewinnen, wollen wir unsere Region als starke Marke etablieren. Willkommenspakete für Neubürgerinnen, Neubürger und neue Unternehmen sowie regelmäßige Stammtische zur Vernetzung – etwa in Kooperation mit Institutionen wie der IHK und der Unternehmerfabrik – tragen dazu bei, dass sich Menschen und Betriebe bei uns willkommen und gut aufgehoben fühlen.     
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Infrastruktur. Der konsequente Ausbau der Breitbandnetze ist die Voraussetzung für weitere Digitalisierung und Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig braucht es einen bedarfsorientierten Ausbau der Stromnetze, um eine sichere, günstige und nachhaltige Energieversorgung für Wirtschaft und Privathaushalte sicherzustellen.
So schaffen wir die Grundlagen, damit unsere Region auch in Zukunft lebenswert, attraktiv und wirtschaftlich stark bleibt.

 

Mit den Regionalwerken im Landkreis Roth wollen wir die Energiezukunft aktiv gestalten – positiv, aber ohne zusätzliche Stellenmehrung im Landratsamt. Infrastruktur gehört in die öffentliche Hand, darf aber nicht zu einer bürokratischen Belastung in der Verwaltungsstruktur werden. Ein zentraler Baustein dabei ist die Speicherung von Energie vor Ort. Wir dürfen nicht darauf warten, bis die große Politik handelt, und wir wollen uns auch nicht von externen Unternehmen abhängig machen. Regionale Lösungen geben uns Unabhängigkeit und Sicherheit.

Die ENA ist eine wichtige Einrichtung unseres Landratsamtes, die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Roth kompetent und unabhängig in Energiefragen berät. Dieses Angebot hat sich bewährt und soll in seiner jetzigen Form unbedingt erhalten bleiben. Gleichzeitig ist für uns klar: Die ENA soll keine Konkurrenz am freien Markt erzeugen, sondern ausschließlich als neutrale Beratungsstelle für unsere Bevölkerung wirken.

Auch beim Klimaschutz setzen wir auf praktische und nachhaltige Maßnahmen. Dazu gehören Hitzeschutzorte, der Umbau unserer Wälder mit klimaresistenten Baumarten, Schwammstadt-Konzepte für Flur und Stadt sowie mehr Dachbegrünung. Parallel dazu wollen wir den Ausbau von Nahwärmenetzen fördern und bei der Sanierung von Verwaltungsgebäuden auf intelligente Kühlung setzen.

So schaffen wir eine klimafreundliche, sichere und unabhängige Energie- und Infrastrukturversorgung – für die Menschen in unserem Landkreis und für kommende Generationen.

Die Förderung junger Menschen ist eine zentrale Aufgabe im Landkreis Roth. Als Kreisräte der Freien Wähler setzen wir uns dafür ein, dass Kinder und Jugendliche in einer sicheren, fördernden Umgebung aufwachsen und gleiche Chancen erhalten. Ein breites Angebot an Betreuung, Freizeit- und Bildungsprojekten, die Angebote unserer Jugendgruppen, offene Jugendtreffs sowie Beratungs- und Hilfsangebote für Familien unterstützen ihre persönliche Entwicklung. Dafür brauchen wir eine bessere Politik für unsere Familien mit kostenlosen Betreuungsangeboten in unseren Kindertagesstätten.

Wir wollen frühzeitige Hilfe, Prävention und die enge Zusammenarbeit von Schulen, Vereinen und sozialen Einrichtungen aktiv fördern, um ein starkes Netzwerk für die Jugend zu schaffen. Für uns bedeutet Jugendfürsorge, junge Menschen zu unterstützen, ihre Talente zu fördern und ihnen Perspektiven zu bieten, damit sie selbstbewusst, verantwortungsvoll und engagiert in die Zukunft gehen können. Bildung und Fürsorge schaffen den Zugang zur Gesellschaft und stärken die Demokratie.

Das Ehrenamt hat im Landkreis Roth einen hohen Stellenwert. In unserem Landkreis engagieren sich überdurchschnittlich viele Menschen im Ehrenamt. Unseren fleißigen Ehrenamtlichen verdanken wir ein gutes Miteinander und eine hohe Lebensqualität in unserem Landkreis. Daher erfahren Ehrenamtliche bei uns eine hohe Wertschätzung. Ehrenamtliche brauchen für ihre Arbeit Unterstützung und Beratung durch den Landkreis. Die gemeinschaftsfördernde und wertvolle Arbeit unserer Vereine, Verbände, Hilfsorganisationen, Jugendverbände oder Kirchen werden wir auch künftig nach besten Kräften unterstützen.

Der Landkreis Roth verfügt über eine sehr gute touristische Infrastruktur. Besonders unsere Seenlandschaft, mit dem Brombachsee, dem Igelsbachsee und dem Rothsee, bietet einen hohen Erholungswert. Dabei ist es uns wichtig, dass die Bedürfnisse der eigenen Bevölkerung nicht hinter den touristischen Interessen zurückstehen. Die Menschen vor Ort sollen ihre Freizeit in den Naherholungsgebieten direkt vor der Haustüre genießen können. Die Wander- und Radwanderwege müssen deshalb gut gepflegt und ausgebaut werden. 
Ein weiterer Höhepunkt ist die jährlich stattfindende DATEV Challenge Roth, die den Landkreis deutschlandweit in den Mittelpunkt sportlicher Aktivitäten rückt. Auch interkommunale Projekte wie ein gemeinsames Hallenbad am Rothsee würden den Freizeitwert erheblich steigern und die Naherholung für die Bevölkerung weiter verbessern.
Für uns Freie Wähler steht die lebensnahe Politik im Vordergrund. Wir setzen uns dafür ein, dass Entscheidungen dort getroffen werden, wo sie wirken – direkt vor Ort, für die Menschen im Landkreis Roth. Mit klaren, pragmatischen Lösungen wollen wir unsere Region lebenswert, zukunftsfähig und attraktiv für alle Generationen gestalten.
 

Wir Freien Wähler wissen, wie absolut notwendig gut ausgebaute und sichere Straßen für Bürger und besonders unsere Unternehmen sind. Der LKW wird weder in naher noch ferner Zukunft vom Lastenfahrrad abgelöst, und selbst Elektrofahrzeuge fahren auf (asphaltierten) Straßen. Als ländliche Region sind die meisten von uns auf das Auto angewiesen. Wir FW haben in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass überdurchschnittlich viel Bundes- und Landesmittel in die Verkehrsinfrastruktur unseres Landkreises investiert wurden. Genau dafür werden wir uns auch in Zukunft einsetzen.

Wir Freien Wähler stehen für weiter konsequenten Ausbau des Radwegenetzes, besonders für die Anbindung an die Oberpfalz, an die Metropole Nürnberg und das Fränkische Seenland. Ob Naherholung suchende Bürger, Ausflügler oder Touristen, die Radwege steigern Lebensqualität und Attraktivität unserer Region. Je mehr Lücken wir schließen und je mehr Mittel wir vom Freistaat Bayern dafür bekommen, umso besser.

Die Breitbandversorgung ist in einigen Teilen des Landkreises noch unzureichend. Auch in unseren Dörfern brauchen wir schnelles Internet.
 

Es gibt in Deutschland 170 Sozialleistungen, verteilt auf fünf Bundesministerien, auf 30 Behörden sowie auf die Länder und Kommunen. Bei diesem Dickicht blicken selbst Fachleute kaum mehr durch. Wir brauchen deshalb dringend eine Sozialstaatsreform und transparente Strukturen.

Unser Sozialsystem muss finanzierbar bleiben. Der Missbrauch von Sozialleistungen muss unterbunden werden. Die europäische Freizügigkeit darf nicht zum Zuzug in das bestausgestatte Sozialsystem führen. Soziale Leistungen sind auf ihre Wirksamkeit und ihre Notwendigkeit zu überprüfen. Sozialleistungen sollen zielgerichtet für die Menschen eingesetzt werden, die die Hilfe des Staates und der Kommune benötigen. Unsere volle Unterstützung finden die Organisationen und Einrichtungen, die sich um Menschen mit Beeinträchtigungen kümmern. Für den Landkreis Roth regen wir einen Behindertenrat an. Dieser könnte die Bedürfnisse und Interessen dieser Personengruppe öffentlich vertreten.

Wir Freien Wähler wollen für unsere Bürger eine freundliche und sparsame Verwaltung. Wir stehen für einen überlegten und sorgsamen Umgang mit Steuergeldern. Dazu zählen die Überprüfung der Dringlichkeit und der Standards bei Bauprojekten. Gerade Tiefbaumaßnahmen könnten mitunter einfacher und kostengünstiger erledigt werden. Überzogene Vorschriften verhindern dies. Enorm steigende Ausgaben im Personalbereiche sind häufig durch Landes- und Bundesgesetze begründet, zum Beispiel beim Wohngeld. Hier ist der Gesetzgeber durch die kommunalen Spitzenverbände auf das Konnexitätsprinzip (wer anschafft, der zahlt) hinzuweisen.  Investitionen in die Infrastruktur und Bildung sichern dabei nachhaltig die Wirtschafts- und Steuerkraft des Landkreises. Wir brauchen mehr Freiraum für die Kommunen und eine bessere Finanzausstattung vor Ort. Wir wollen mehr Mitsprache der Bürgerinnen und Bürger und keine Gängelung durch sinnlose Vorschriften. Ohne gut ausgestattete Kommunen kann unser Land nicht funktionieren.
 

Ältere Menschen brauchen nicht nur die Sicherheit bei der Rente. Immer wichtiger wird die Teilhabe älterer Menschen am gesellschaftlichen Leben. Im Landkreis Roth gibt es erfreulich viele herkömmliche Einrichtungen für Seniorinnen und Senioren. Altersgerechte Wohnungen spielen eine entscheidende Rolle für die Lebensqualität älterer Menschen. Wir brauchen moderne seniorengerechte Wohnformen, barrierefreie Zugänge und Wohnangebote in der Nähe sozialer Einrichtungen sowie den weiteren Ausbau von Beratungsangeboten. Immer mehr ältere Menschen leiden unter Einsamkeit. Hier muss der Landkreis bewährte Strukturen verbessern und nachhaltige Konzepte entwickeln. Als Gesellschaft sollten wir die Erfahrungen und Fähigkeiten älterer Menschen besser nutzen. Gerade im Ehrenamt können sich ältere Menschen außerordentlich positiv einbringen.
 

Aufgrund der demographischen Entwicklung ist Deutschland auch auf Erwerbseinwanderung angewiesen. In vielen Branchen werden Arbeits- und Fachkräfte gesucht. Unsere Kreisklinik beispielsweise könnte ohne Fachkräfte aus dem Ausland die Versorgung kranker Menschen nicht aufrechterhalten. Integrations- und leistungswilligen Flüchtlingen in Ausbildung oder einem Arbeitsverhältnis muss ein Bleiberecht gewährt werden. Auf der anderen Seite müssen Straftaten und Missbrauch der finanziellen Unterstützung durch die Verwaltung streng sanktioniert werden. Wir stehen für einen weltoffenen Landkreis Roth und für eine gelebte Willkommenskultur.

Der öffentliche Verkehr mit Linienbussen ist das Rückgrat der Schülerbeförderung in den meisten Städten und Dörfern unseres Landkreises. Auch viele Arbeitnehmer sind auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen. Wir begrüßen das zukunftsweisende Konzept für den öffentliche Personennahverkehr im Landkreis. Insbesondere brauchen wir eine auf Fahrpläne abgestimmte Anbindung des öffentlichen Personennahverkehrs an die Bahnhöfe. Dieses muss mit Augenmaß umgesetzt werden. Eine Verbesserung unterstützen wir, Geisterbusse lehnen wir ab.

Eine massive Ausweitung mit prognostizierten Zusatzkosten für den Landkreis in Höhe von 10 Millionen € pro Jahr halten wir zwar für wünschenswert, jedoch derzeit nicht für finanzierbar. Die letztlich von den Städten und Gemeinden zu zahlenden Verlusten fehlen für Investitionen vor Ort.